Firebird erzählt die wahre Geschichte einer verbotenen Liebe auf einem sowjetischen Luftwaffenstützpunkt auf dem Höhepunkt des kalten Krieges. Es ist ein Film über die unbedingte Liebe, das Erwachsenwerden und Mut unter den denkbar widrigsten Umständen.
Peeter kam zum ersten Mal auf der Berlinale 2011 mit Sergey Fetisovs Memoiren "A Tale about Roman" in Berührung. Er nahm das Buch mit und las es noch am selben Wochenende. Die Geschichte bewegte ihn so sehr, dass er beschloss, sein Spielfilmdebüt daraus zu machen. Er begann mit der Arbeit an seinem ersten Drehbuch. Nach einigen Jahren hielt er es für fertig und begann, nach Schauspielern für seinen Film zu suchen
Zu dieser Zeit machte Peeter Tom Priors Bekanntschaft. Er wurde ihm von einem Filmproduzenten vorgestellt, der Tom aus Los Angeles kannte, wo er arbeitete. Sie lernten sich im Dezember 2014 kennen, und der kreative Prozess kam ins Rollen. Im Juli 2015 beschlossen Tom und Peeter, einen Pitch- Trailer zu drehen, um finanzielle Unterstützung für den Film zu finden. Damals begann Tom, Anmerkungen zur Verbesserung des Drehbuchs zu machen. In Folge wurde er zum Koautor, und Peeter und er schrieben die nächsten zweieinhalb Jahre am Buch. Diese viel detailliertere Herangehensweise führte dazu, dass sie den Mann hinter der Geschichte kennenlernen wollten.
So trafen sie Sergey Fetisov in Moskau.
Durch die Interviews, die Tom und Peter mit Sergey über sein Leben und die Geschichte, die er in seinen Memoiren beschreibt, führten, erlangten sie einen tiefen Einblick in seinen Charakter.
Sergey war ein Mensch voller Liebe, Mut und Lebensfreude.
Im Jahr 2017 erfuhren sie, dass Sergey krank war und sich einer schweren Operation unterziehen musste. Leider verstarb er als Folge der Operation.
Sergeys Geschichte von Mut, Liebe und Angst auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges erzählt von einem, der seinem Herzen trotz aller Gefahren in der damaligen Sowjetunion folgte. Sie ist ein Zeugnis wahrer Liebe, und davon, dass die Liebe siegen kann.
Sergey Fetisov wurde am 12. August 1952 in der russischen Stadt Orjol, in der Sowjetunion, geboren.
Seinen zweijährigen Wehrdienst, der für alle sowjetischen Männer verpflichtend war, leistete er in den 1970er Jahren auf dem sowjetischen Luftwaffenstützpunkt im besetzten Estland. Dort verliebte er sich in einen jungen, rebellischen Kampfpiloten, und hier beginnt unser Film...
Später absolvierte Sergey eine Schauspielausbildung am renommierten Moskauer GITIS-Institut, lehnte aber zahlreiche Angebote von großen Theatern ab und nahm stattdessen einen Job als Nachtbote an, nachdem er von der unheilbaren Krankheit seiner Mutter erfahren hatte. Sergey pflegte seine Mutter fünf Jahre lang bis zu ihrem Tod und kehrte vorerst nicht auf die Bühne zurück, bis ihn schließlich ein Regisseur auf der Straße wiederentdeckte.
Neben seiner umfangreichen Theaterkarriere spielte Sergey in über 40 sowjetischen und später russischen Filmen und Fernsehserien mit, unter anderem im estnischen Spielfilm Georg (2007).
Er war Mitbegründer des "Russian Style Theatre" in Orjol im Jahre 1994.
damaligen Sowjetunion folgte. Sie ist ein Zeugnis wahrer Liebe, und davon, dass die Liebe siegen kann.
Im Jahr 2017 erkrankte Sergey und musste sich einer schweren Operation unterziehen. Er verstarb nach der Operation am 3. Mai 2017.
Sergeys Kraft war die Liebe, er war voller Mut, Freude und Staunen über das Leben.